Chronik

ca. 700–1200

Im Gebiet leben die Kyzziner (Kessiner). Friedliche Phasen wechseln mit Kämpfen gegen Eroberer; später Zuzug aus Ost- und Westfalen, Brandenburg, Friesland und Holland. Erste slawisch-deutschen Siedlungen entstehen: Roggentin, Kösterbeck, Fresendorf, Rostock.

1219

Erste urkundliche Erwähnung Roggentins als Rokentin, Besitz des Klosters Sonnenkamp (Neukloster).

1279

Fresendorf wird erstmals genannt (als Person „Henricus de Fresendorp“ – Namensgeber des Ortes).

1279

Fresendorf wird erstmals genannt (als Person „Henricus de Fresendorp“ – Namensgeber des Ortes).

1336

Kösterbeck erscheint in einer Urkunde als „Villa custerbeke“. Der Name deutet auf „Ort am Fluss/Ufer“ hin.

Mittelalter / Bodendenkmal

In Fresendorf der slawische Burgwall „Schlossberg“: vermutlich Hauptburg der Kyzziner. Bedeutende Bodenfunde belegen die Rolle der Anlage.

19.–20. Jahrhundert

In Fresendorf der slawische Burgwall „Schlossberg“: vermutlich Hauptburg der Kyzziner. Bedeutende Bodenfunde belegen die Rolle der Anlage.

DDR-Zeit

In Kösterbeck gibt es einen Skilift; regelmäßig Winterspartakiaden – die Hügel der Rostocker Schweiz werden zum Rodelmagneten.

1990er Jahre

Erschließung neuer Wohngebiete, besonders in Kösterbeck. Einwohnerzahl wächst spürbar.

1992

Erster rechtskräftiger Flächennutzungsplan in Mecklenburg-Vorpommern. Strukturwandel: weniger Landwirtschaft, mehr Gewerbe, Dienstleistungen und Wohnen.

2005

Eröffnung des Informatik Center Roggentin (ICR) – Kompetenzzentrum für Softwareentwicklung, IT-Dienstleistungen und Start-ups.

2008

Die Adventsgemeinde weiht die „Holzkirche“ ein.

2018

Das Medizinisch-Therapeutische Zentrum Roggentin wird eröffnet.

2019

800-Jahr-Jubiläum der Gemeinde Roggentin mit den Ortsteilen Kösterbeck und Fresendorf.

Heute

Rund 2.700 Einwohner. Roggentin ist wirtschaftliches, kulturelles und soziales Zentrum der Gemeinde; Feuerwehr und Dorfgemeinschaftshaus als feste Anker. Sehr gute Lage: Haltepunkt Roggentin an der Strecke Rostock–Tessin (unter 10 Min. zum Hbf Rostock), Anbindung über BAB 19 und B110; das Globus-Einkaufszentrum zieht täglich Besucher an.